Belastungsstörungen entstehen, wenn man etwas sehr Belastendes oder Schlimmes erlebt hat und das Erlebte einfach nicht richtig verarbeitet werden kann. Der Körper und das Gehirn bleiben zum Teil dauerhaft im Alarmzustand.
Eine Depression ist mehr als nur traurig sein oder schlechte Laune haben. Es ist eine seelische Erkrankung, bei der Gefühle, Gedanken und Energie über eine längere Zeit stark belastet sind. Dies kann man nicht einfach abschalten oder sich „zusammenreißen“.
Aufmerksamkeitsstörungen bedeuten, dass es schwierig ist, die Aufmerksamkeit zu steuern. Das heißt nicht, dass man faul oder dumm ist, sondern dass das Gehirn anders arbeitet als bei anderen. Auch können Impulse zum Teil nicht gesteuert werden.
Man verletzt häufig Regeln oder schadet anderen Menschen, ohne dabei Rücksicht auf Gefühle oder Konsequenzen zu nehmen. Das passiert nicht boshaft. Sondern weil es schwerfällt, Gefühle, Impulse oder Verhalten zu kontrollieren.
Eine starke, übertriebene Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen. Die Angst ist so groß, dass sie den Alltag beeinflusst, auch wenn man weiß, dass die Gefahr eigentlich klein oder gar nicht da ist.
Eine Zwangsstörung bedeutet, dass jemand immer wieder bestimmte Gedanken hat oder Dinge tun muss, obwohl er oder sie das eigentlich gar nicht will. Diese Gedanken oder Handlungen fühlen sich unangenehm und stressig an, aber man hat das Gefühl, sie machen zu müssen.
Plötzlich, unwillkürliche Bewegungen oder Laute kann man nur schwer oder gar nicht kontrollieren. Sie kommen nicht absichtlich, auch wenn es manchmal so wirken kann.
Es ist schwierig Vertrauen aufzubauen oder enge Beziehungen zu anderen Menschen zuzulassen.